Dr. Franz Karig Diese Seite ausdrucken

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      Warum AD(H)S aus NLP-Sicht „nur“ eine „Betriebsstörung“ ist

         a) Kommunikation & Seminare (vorm. MultiMIND/NLP aktuell), 6/2007
         b) paed Zeitschrift für Lehrer, Ausg. 6 / 2007  

              Dieser Artikel ist Teil des Buchs Entlich bessa rächdschreim und lesn .

  • Vieles, was als ‚Kino im Kopf’ abläuft, geschieht in Bildern, die sich wie zu einem Film aneinander reihen: Das Denken, das Planen, das Erinnern. Aus LernCoaching-Sicht sind die weit verbreiteten Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitäts-Syndrome „nur Betriebsstörungen" des Filmprojektors.
  • Die Symptome von LRS, Dyskalkulie und AD(H)S können gemildert bzw. behoben werden, indem der Klient die Steuerungsgewalt über die mentalen Bilder und Filme erlangt, sie als Regisseur in eigener Sache gestaltet – mit NLP-Werkzeugen in kurzer Zeit zu erreichen. 
  • Drei Fallberichte, in denen die AD(H)S-Symptome als 'Sekundärerscheinungen' erkannt werden, zeigen, dass sie nach dem Beheben der Rechtschreib- bzw. Rechenprobleme kein Thema mehr sind! 
  • Fragen von Eltern und Lehrern, und Antworten aus LernCoaching-Sicht runden den Bericht ab.
  • Aktueller Nachtrag: Am 16. September 2010 hat der Gemeinsame Bundesausschuss - das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland - eine neue Richtlinie für die Behandlung von ADHS beschlossen. Nicht mehr der Einsatz von Medikamenten soll an erster Stelle stehen, es sollen zuvor alle nicht-medikamentösen Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

    Folgende Empfehlungen werden gegeben:
    · Aufklärung und Beratung der Eltern, des Kindes/Jugendlichen und der Erzieher/Lehrer,
    · Elterntraining und Familientherapie,
    · Interventionen im Kindergarten oder in der Schule,
    · Psychotherapie des Kindes oder Jugendlichen,
    · Pharmakotherapie ("Ritalin") unter sorgfältiger Abwägung des Nutzens und der Risiken.